Die Academy of Ancient Music, die Cambridge Handel Opera Company, Cambridge Early Music und Julian Perkins präsentieren mit Stolz die erste professionelle Aufnahme von John Eccles' "Semele" (um 1707), einer bemerkenswerten frühen Vertonung des großen englischen Librettos von William Congreve, das besser bekannt ist in einer Version von GF Händel aus dem Jahr 1744.
Diese Aufnahme ist ein wichtiger Beitrag zur Wiederbelebung eines der vergessenen Juwelen der englischen Oper. Die Musik von John Eccles (1668-1735) ist eine Entdeckung wert, und diese Aufnahme bringt die Schönheit, den Charme und die Dramatik des Werks zum Vorschein. Die Academy of Ancient Music unter der Leitung von Julian Perkins spielt mit atemberaubender Virtuosität und bringt die Geschichte von Semele mit Leidenschaft und Hingabe zum Leben.
Das Libretto von William Congreve ist eine Meisterleistung der englischen Literatur, und die Musik von Eccles ist eine perfekte Ergänzung dazu. Die Aufnahme umfasst 2 CDs mit einer Spielzeit von über 2 Stunden und bietet eine umfassende Darstellung des Werks. Die Solisten, darunter Bethany Horak-Hallett und Helen Charlston, liefern herausragende Leistungen und bringen die Charaktere mit ihrer Stimme zum Leben.
Diese Aufnahme ist ein Muss für alle, die sich für Barockmusik und englische Oper interessieren. Sie bietet eine einzigartige Gelegenheit, ein vergessenes Meisterwerk wiederzuentdecken und die Schönheit der Musik von John Eccles zu erleben. Mit ihrer herausragenden Musikalität und ihrer sorgfältigen Aufnahme ist diese CD eine hervorragende Ergänzung für jede Sammlung von Barockmusik.
John Eccles, geboren als John Carew Eccles, war ein renommierter australischer Neurophysiologe und Philosoph, dessen bahnbrechende Forschungen die Neurowissenschaften revolutionierten. Geboren am 27. Januar 1903 in Melbourne, studierte Eccles Medizin in seiner Heimatstadt und setzte seine akademische Laufbahn in Oxford fort, wo er unter dem berühmten Neurophysiologen Charles Scott Sherrington arbeitete. Seine Forschungen zur Signalweiterleitung in Nervenzellen und zur chemischen Übertragung von Impulsen zwischen Neuronen waren wegweisend und führten 1963 zur Verleihung des Nobelpreises für Physiologie oder Medizin, den er sich mit Alan Lloyd Hodgkin und Andrew Fielding Huxley teilte.
Eccles' Karriere war von einer unermüdlichen Neugier und einem tiefen Verständnis für die komplexen Prozesse im menschlichen Gehirn geprägt. Über zwei Jahrzehnte hinweg glaubte er, dass Nervenzellen ausschließlich durch elektrische Ströme kommunizieren, doch seine eigenen Experimente bewiesen schließlich, dass die Signalübertragung größtenteils auf chemischem Wege erfolgt. Diese Entdeckung trug maßgeblich zum besseren Verständnis der Vorgänge im Gehirn bei und beeinflusste die Neurowissenschaften nachhaltig.
Neben seiner wissenschaftlichen Arbeit verfasste Eccles zahlreiche Bücher und Aufsätze, darunter auch philosophische Werke, die seine tiefgründigen Überlegungen zur Natur des Geistes und des Gehirns widerspiegeln. Seine Zusammenarbeit mit namhaften Wissenschaftlern wie Bernard Katz, Stephen Kuffler und Karl Popper unterstreicht seine bedeutende Rolle in der wissenschaftlichen Gemeinschaft. John Eccles starb am 2. Mai 1997 in Contra, Schweiz, hinterließ jedoch ein bleibendes Erbe in der Welt der Neurowissenschaften und Philosophie.
889 Anhänger
Vergleichen Sie zuverlässige Anbieter und finden Sie die günstigste Option. Sehen Sie unten die aktuellen Preise.
Kein Preis bekannt - In den meisten Fällen bedeutet dies, dass das Album nicht als LP verfügbar ist oder nicht mehr als LP bei unseren vertrauenswürdigen Anbietern angeboten wird.